[Nachgedacht] Warum eigentlich Dystopien?!

Hallo Leute :)

Ich habe heute mal ein bisschen nachgedacht (nachdem mein Vater mich irgendwie dazu inspiriert hat). Ich habe darüber nachgedacht, warum es gerade JETZT Dystopien gibt. Warum nicht vor zehn Jahren? Warum nicht vor zwanzig Jahren? Warum JETZT? Warum lesen alle Menschen jetzt "dunkle Zukunfts"-Romane. Ist die Gegenwart zu gut? Wenn man den Menschen nach dem Krieg Dystopien serviert hätte, hätte sie wohl keiner gelesen. Habt ihr da vielleicht eine Antwort?

Und dann sind ziemlich viele Dystopien eigentlich gleich aufgebaut: mit Rebellen. In bestimmt jeder zweiten Dystopie, die ich gelesen habe, gab es bis jetzt in irgendeiner Richtung Rebellen. In "Gebannt - Unter fremdem Himmel", in "Cassia & Ky", in "Die Bestimmung", in "Die Tribute von Panem" und in "Selection". Ich kann bald keine Rebellen mehr lesen! Und ihr? Geht es euch auch so?

Angefangen hat das mit den Dystopien ja eigentlich mit "Die Tribute von Panem". Ich liebe diese Buchreihe und da wird sich wohl nichts dran ändern, aber in so ziemlich allen anderen Büchern fangen die Rebellen langsam an zu nerven. Sie sind wirklich überall. Wollen die Menschen etwa eine Rebellion?! Oder warum sind in allen Büchern Rebellen? Ich verstehe es einfach nicht...

Und dann natürlich das Wichtigste: Warum verschlingt die ganze Welt zur Zeit Dystopien? Warum verschlingt die Welt nicht lustige Bücher, oder Feenbücher. Warum keine Liebesromane? Klar, Dystopien sind wirklich sehr spannend und unglaublich fesselnd. Aber es ist doch irgendwie komisch, dass niemand auf die Idee vorher gekommen ist, oder? Sobals das Thema ausgelutscht ist, wird sich wohl jemand was neues einfallen lassen. Was wird dann kommen? Liebe? Contemporary? Vielleicht aber doch eher irgendwas lustiges? Ich bin gespannt.. :)

Soo.. Was haltet ihr von diesen Gedanken? Eure Meinung bitte in den Kommentaren, es interessiert mich wirklich brennend.. :)

Liebe Grüße und bis bald,

Nicole :)

Kommentare:

  1. Wirklich interessanter Post (:

    Ich glaube, es liegt am aktuellen Geschehen.
    Vor einiger Zeit wurde ja ständig und auf allen Sendern über den Klimawandel und die Globalisierung berichtet-
    "Böser Mensch, macht alles kaputt. Erde stirbt, alle Lebewesen mit, ..."
    Also dachten sich wohl ein paar (oder ein paar mehr..) Autoren, man könnte ja eben über diese zerstörte Welt schreiben- genau das macht ja eben eine Dystopie aus.

    Eine Dystopie ist ja eine Zukunftsvision, die ins Negative ausartet um Wikipedia wiederzugeben.
    " Häufig wollen die Autoren dystopischer Geschichten mit Hilfe eines pessimistischen Zukunftsbildes auf bedenkliche Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam machen und vor deren Folgen warnen." (Wikipedia, Artikel Dystopie)

    Früher gab es auch schon Dystopien, ebenfalls erfolgreich. Aber dann einfach in Vergessenheit geraten, wahrscheinlich war das Leben zu gut (:
    Dann wieder entdeckt, als die Medien und alles andere überschüttet wurden mit Endzeit-Warnungen und anderen Beiträgen dieser Sorte.

    Warum aber gerade Rebellen immer wiederkommen- sie kommen eigentlich gar nicht immer wieder. Es gibt ständig Dystopien, die ohne auskommen, die Meisten sind aber einfach nicht so bekannt oder veraltet. Warum es aber in fast allen der aktuellen, gehypten Büchern Rebellen gibt, hab ich mich auch schon mehrmals gefragt. Eine Antwort habe ich leider nicht für dich (:

    Alles Liebe (:
    Lena

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    1. Oh Gott, der Kommentar ist ja fast so lang wie mein eigener Post..^^

      Deine Erklärung klingt eigentlich ziemlich gut.. Da hätte ich ja selbst drauf kommen können..^^

      Das mit den Rebellen, ich lese eigentlich nur gehypte Dystopien.. :)

      LG,

      Nicole :)

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    2. Haha, aber nur fast :D

      Ich habe mir vorgenommen, mal alte dystopien zu lesen- da gibt es soooo viele gute (:

      LG Lena

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    3. Hm.. Das klingt eigentlich ganu gut, aber irgendwie mag ich alta Bücher nicht soooo sehr.. Ich weiß auch nicht.. Die meisten alten Bücher, die ich gelesen habe, waren nicht so toll und seitdem habe ich irgendwie Vorurteile..

      LG

      Nicole :)

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    4. Ich habe noch gar nicht viele gelesen, für 2013 stehen aber endlich mal welche an!! Es macht mich wahnsinnig, nicht einmal die Klassiker gelesen zu haben (:

      LG

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  2. Hey Nicole :)

    Das ist echt ein Zufall, dass wir beide mal intensiv über dieses Thema nachgedacht haben :D Ich kopiert dir mal die Antwort rein, die ich unter deinem Kommi bei mir geschrieben habe:

    Das ist ein guter Ansatz, den du hast. Es ist einfach im Denken des Menschen verankert, dass man immer das will, was man nicht kriegen kann/was man grade nicht hat. Und Menschen dürsten ja auch immer etwas nach Skandalen ... Blut, Zerstörung, Aufstand, Rebellion. Das war einfach "damals", als Die Tribute von Panem rauskam, noch eine ziemlich frische Idee. Wer will denn schon dauernd Bücher lesen, in denen immer nur alles Friede Freude Eierkuchen ist? :) (Also, nicht unmittelbar in der Nachkriegszeit, da liest man bestimmt gerne solche Bücher, wie du schon gesagt hast.)

    Alles Liebe!

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